Lieber Dancing Queen als Drama Queen!

Eine Drama Queen muss nicht unbedingt weiblich sein, ich kenne genug männliche Wesen dieser Sorte! Ja, diesmal wurde ich gefragt, ob ich nicht einen Blog über Dramen und warum wir sie uns erschaffen schreiben kann. Nun, eigentlich ist es ganz leicht erklärt – die wenigsten von uns sind in einem Umfeld ohne dramatische Erlebnisse aufgewachsen. Somit haben wir von Anfang an gelernt, dass Dramen ganz normal sind. Egal ob es sich um kleinere oder größere Probleme handelt. Wir sind es einfach gewohnt Dinge in unserem Leben zu meistern und sogenannte Schicksalsschläge einfach hinzunehmen. Also stellen wir uns nun einfach einmal vor wir hätten einen tollen Beruf der Spaß macht und wir gehen jeden Tag gerne arbeiten. Unsere Familie und unser Freundeskreis sind auch ganz toll, wir haben nette Nachbarn, ein schönes gemütliches Haus, können uns Dinge leisten die wir haben wollen, Urlaub machen und fühlen uns jeden Tag glücklich. Wir sind gesund und zufrieden mit uns, usw.

Wäre das langweilig? Oder ist es gar undenkbar? Das hat doch keiner? Schließlich hat doch jeder irgendwelche Probleme im Leben.

Nun, es stimmt, dass fast jeder mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Doch nur weil es so ist, bedeutet es nicht, dass es so gehört. Ich bin der Überzeugung, dass wir keinerlei Schwierigkeiten im Leben brauchen um daran zu wachsen. Wir schaffen uns lediglich immer wieder schwierige Situationen um uns vom wahren Sinn des Lebens abzulenken. (Ich empfehle sich einmal Zeit zu nehmen und sich die Frage stellen – was ist der eigentliche Sinn – gibt es einen?) Es ist eine Art Beschäftigungstherapie. Solange wir Dramen haben (und ja, wir holen sie uns sogar über den Fernseher in unser Wohnzimmer) spüren wir uns, wir sind beschäftigt, aktiv und fühlen uns lebendig. Das Leben ist dadurch aufregend und spannend. Es gibt etwas zu tun. Wir stellen uns selbst immer wieder Aufgaben und sind stolz wenn wir sie lösen können. Manchmal alleine, manchmal mit Hilfe anderer Personen.

Somit haben wir Dramen nicht nur für uns kreiert, sondern auf für Menschen die dabei mitmachen und somit auch Teil dieser Dramen werden.

Es ist sicher jedem schon einmal passiert, dass man sich eigentlich glücklich und gut gefühlt hat, dann mit Personen in Kontakt kam denen es nicht gut ging oder die in enorm schwierigen Situationen steckten – und dann fühlte man sich plötzlich auch nicht mehr so wohl. Oder man hatte vielleicht sogar plötzlich selbst Schwierigkeiten im Leben. Das bedeutet jetzt nicht, dass man alle Menschen mit Problemen meiden sollte (da wäre man dann höchstwahrscheinlich ziemlich einsam), sondern, dass man lernen kann damit umzugehen. Es liegt immer an uns wie wir unser Leben gestalten. Es sind unsere Gedanken die uns lenken. Unsere eigene Vorstellung vom Leben ist die erschaffende Kraft. Es gibt kein Schicksal.

Wir entscheiden uns für Krankheit oder Gesundheit, finanzielle Schwierigkeiten oder ein reich gesegnetes Leben. Wir lassen es zu, dass wir traurig sind, uns ungerecht behandelt fühlen, usw.

Auch wenn es uns nicht so erscheint und wir der Meinung sind, dass unser Umfeld oder gar unsere Herkunft an unserem Leben schuld sind, ist es nicht so. Jeder hat die Möglichkeit alles aus seinem Leben zu machen. Es gibt immer viele Wege. Die Frage ist nur ob wir uns aus Gewohnheit oder Bequemlichkeit für immer die gleiche Art und Weise entscheiden unsere Probleme zu lösen, oder ob wir bereit sind neue Wege zu gehen. Das bedeutet Veränderungen im täglichen Denken, Handeln und Sprechen. Sich nicht beirren lassen von anderen Menschen und ihren Ängsten (auch nicht von Familienmitgliedern) oder von den Medien. Ihre Glaubenssätze und Aussagen zwar zu akzeptieren, aber nicht anzunehmen.

Mit jedem Gedanken, mit jedem Wort und mit jeder Gewohnheit gestalten wir unser Leben. Man kann in einem Umfeld mit Menschen sein denen es nicht gut geht und die viele Probleme haben und trotzdem selbst glücklich sein.

Frei von Dramen zu sein bedeutet nicht ein langweiliges Leben zu führen. Es heißt lediglich Zeit für Dinge zu haben die wirklich Sinn machen und uns selbst und andere bereichern. Erst wenn wir uns selbst nicht mehr bemitleiden, müssen es auch andere nicht mehr tun. Wir könnten uns dann über erfreuliche Dinge unterhalten und uns mit anderen über ihre schönen Erlebnisse freuen.

Also lieber mit einer gewissen Leichtigkeit durch Leben tanzen, kleine Dinge wertschätzen, dankbar sein für Personen die unser Leben erst schön gestalten oder Momente die uns glücklich machen – diese positiven Gefühle in uns verstärken die Anziehungskraft auf weitere positive Erfahrungen und bringen uns immer mehr davon in unser Leben!

 

 

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